Die Aiguilles (Felsnadeln) von Bavella überragen den gleichnamigen Pass auf 1.218 m, an der Straße, die die Alta Rocca mit der Ostküste verbindet. Das Massiv reiht Türme aus rotem Granit, hohe Felswände und vom Wind verdrehte Laricio-Kiefern aneinander. Laut der Agence du tourisme de la Corse, der Tourismusagentur Korsikas, erreicht es an der Punta di u Furnellu und der Punta Muvrareccia 1.899 m.
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Bavella und der GR20
Der GR20 erreicht den Pass von der Hütte Asinau am Fuß des Incudine. Eine gelb markierte, sogenannte „alpine“ Variante verlässt die Hauptroute, führt ganz nah an den Felsnadeln vorbei und trifft bei Paliri wieder auf sie. Von den sieben Türmen von Asinau ist nur die Punta di a Vacca (1.611 m) für Wanderer freigegeben. Am Pass wacht eine Statue der Notre-Dame-des-Neiges (Maria Schnee) über den Parkplatz.
Warum sich der Abstecher lohnt
Weil es die eindrucksvollste Berglandschaft des Südens ist und Sie sie mit dem Auto erreichen. Auch ohne Wanderung lohnt schon der Blick vom Pass den Umweg. Mit zwei Stunden Zeit ist der Trou de la Bombe die beste kurze Tour. Kommen Sie im Juli und August vor 9 Uhr: Der Parkplatz ist schnell voll, und nachmittags drohen Gewitter. Die Canyons des Massivs, darunter die Purcaraccia, begehen Sie mit einem Führer.
Aktualisiert am 30. Oktober 2026